TONOMETRIE - Glaukom/Grüner Star

 

 Beim Glaukom handelt es sich um eine Gruppe von Erkrankungen die häufig - aber nicht immer - mit einem erhöhten Augendruck einhergehen. Der Glaukomschaden ist durch den Verlust von Nervenzellen der Netzhaut mit ihren Nervenfasern, welche den Sehnerven bilden, charakterisiert. Die Folge dieses Nervenfaserverlustes sind Ausfälle im Gesichtsfeld, die anfänglich aber nicht wahrgenommen werden. Daher ist die Früherkennung beim Glaukom ganz entscheidend.


Allgemeine Risikofaktoren für eine Drucksteigerung

  • Alter: Die grosse Mehrheit der Leute mit erhöhtem Augendruck ist älter als 40 Jahre. Daher ist es sehr wichtig, spätestens nach dem 50. Altersjahr einen Augenarzt aufzusuchen.
  • Familiäre Belastung: Glaukomerkrankung kann auf Vererbung beruhen. Sind oder waren Familienmitglieder von dieser Krankheit betroffen, ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, selbst davon betroffen zu sein.
  • Rasse: Leute afrikanischer Abstammung können häufiger und sogar früher eine Augendrucksteigerung aufweisen.
  • Kurzsichtigkeit: Das kurzsichtige Auge ist verstärkt druckempfindlich. Das heisst konkret, dass ein Kurzsichtiger bei gleichem Augendruck eine grössere Wahrscheinlichkeit hat, einen Schaden zu entwickeln als ein Normalsichtiger.
  • Diabetes: Diabetes ist eine sehr wichtige Erkrankung, die zu schweren Augenveränderungen führen kann. Diabetiker können eine schwere Augendrucksteigerung bekommen.

Präzise und sanfte Tonometrie

Unser non-contact Tonometer ist ein unverzichtbares Instrument für die Messung Ihres Augeninnendrucks zur Glaukom-Früherkennung. Der sanfte und regulierte Luftstoss zur Applanation der Hornhaut reduziert die Unannehmlichkeiten auf ein Minimum.

Ersetzt unsere Druckmessung die Untersuchung beim Augenarzt?

Nein, keinesfalls, denn nur der Augenarzt kann zweifelsfrei eine Glaukomerkrankung diagnostizieren. Mit unserer Augendruckmessung wollen wir lediglich Auffälligkeiten finden, die der Augenarzt abklären muss. Unabhängig davon raten wir Ihnen einen Augenarzt aufzusuchen, wenn eins der beiden erstgenannten Risikofaktoren (Alter und familiäre Belastung) bei Ihnen zutreffen.

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